#1000Mann – die story dahinter

Jeder, der mich kennt, kennt das #1000Mann-Projekt. Fast jeder. Was steckt denn dahinter? Und wie bin ich als Unternehmensberater dazu gekommen?

Am Anfang war es nur eine Idee. Ich saß eines samstags an meinem Schreibtisch. Die Woche davor war vollgepackt mit Terminen vor Ort bei Kunden, so dass ich erst jetzt zur Büroarbeit kam. Ich schaute nach draußen. Die Sonne schien. Und in diesem Augenblick erinnerte ich mich an meinen Berufsweg.

Ich war Angestellter bei der Tageszeitung. Dann in einer Werbeagentur. Irgendwann dann wollte ich etwas anderes, etwas mit meinen Händen zu schaffen. Ich machte eine Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau. Sieben Jahre lang war ich Arbeiter. Später bin ich über viele, steinige Umwege wieder Angestellter geworden, um mich 2011 selbständig zu machen als freiberuflicher Unternehmensberater.

Ich kenne sie also alle. Die abhängigen und unabhängigen Beschäftigungsverhältnisse, von denen andere nur reden. Als Arbeiter und Angestellter hatte ich wenig Zeit und wenig Geld. Als Freiberufler bin ich nicht wirklich frei. Es fehlt die Zeit. Und so sitze ich an diesem Samstagmorgen an meinem Schreibtisch und schaue dem sonnigen Leben da draußen hinter meiner Kaffeetasse zu.

Ich stellte mir eine Frage:

Was will ich wirklich? Was ist meine ganz persönliche Mission? Mein Auftrag für dieses Leben?

Ich ging auf unseren Balkon, blickte auf den Fluss, der sich hinter unserem Haus durch die grüne Landschaft zog. Dann fiel es mir ein.

Was wäre, wenn es möglich wäre, das Leben von Männern so zu verändern, dass sie genug Zeit und Geld haben, gemeinsam mit ihrer Familie ein freies Leben zu führen?

Was musste ich dazu wissen? Ich hatte keine Ahnung. Schließlich steckte ich selbst in der Misere fest. Ich holte mir Tipps und Anregungen, recherchierte und erfand damals die Mission #1000Mann.

#1000Mann sollten körperlich, mental und finanziell fit gemacht werden. Wie das genau funktioniert, erfährst Du in dem Beitrag

"Das #1000Mann-Projekt - körperlich, mental und finanziell fit."

(einfach anklicken)

Ein Kosmetikkerl

"Wenn wir uns wiedersehen, dann bringe ich etwas von "dem Zeug" mit, das in Minuten die Falten wegbügelt", hatte ich Christian über facebook geschrieben.

Mehr als ein Jahr war es her. Da hatte ich Christian auf einem Open House Meeting vom Seminarhaus in Schalksmühle kennen gelernt. Seitdem verfolge ich seinen Weg online und er meinen.

Christian Hütt ist Experte für psychische Gesundheit, Geschäftsführer bei PI.A - Praxisinstitung für psychologische Ausbildungen.

Für ein Seminar wollte Christian am Samstag wieder nach Schalksmühle kommen. Wir stimmten uns über facebook ab.

Jetzt war es wieder so weit und wir hatten ein Date. Eine Verabredung. Wieder Schalksmühle.

Ein Vortrag über Coaching im Rahmen unserer Ausbildung. Das Wiedersehen war direkt als sei es erst gestern gewesen. Kennt Ihr das?

Heute dann in der zweiten Pause des Seminars haben wir uns etwas von der Gruppe zurückgezogen und "heimlich" gecremt. Ist schon eigenartig gemeinsam mit einem Mann auf der Toilette zu sein, sich über Cremes und Kosmetik zu unterhalten - für uns weniger, für die anderen um uns herum vielleicht.

Christian erzählte mir, dass er schon lange Kosmetik verwendet und dafür absolut offen ist. Ich bin beeindruckt. Sollte hier einer von den wenigen vor mir stehen, die zur seltenen Gattung der Kosmetikkerle zählt?

Ja, absolut. Ein gestandener Mann, der Kosmetik anwendet.

Das Ergebnis? Überzeugend. Wieder etwas für Männer, die Ergebnisse wollen und keine Versprechen. Schau dir einfach einmal die Stirnpartie an.

Wo Du die bekommst? Bei www.effectdeluxe.de - ganz einfach.

Es war so krass, dass wir uns gleich erneut verabredet haben. Gern mit und für andere Männer - z.B. im Rahmen eines workshops. Doch zu diesem Format in einem anderen Artikel mehr.

Danke Dir noch einmal Christian Hütt, dass ich Deine Bilder veröffentlichen darf.

 

 

 

Wie unmännlich… Du nimmst nichts?

Wie? Oder war es nicht anders herum? Gilt es heute nicht immer noch als unmännlich, wenn der Mann sich outet, regelmäßig Kosmetik zu verwenden?

Die Werbeindustrie hat längst den Mann für sich entdeckt.

Ein Mann morgens. Müde. Er geht mit blankem Oberkörper ins Bad. Schaut in den Spiegel, zupft sich am Tränensack und sieht einfach öde aus. Dann kommt das Produkt ins Bild.

Kühles Gel verspricht belebende Effekte, du siehst wach aus (obwohl dein Körper dir was anderes erzählt). Schnitt. Der Mann ist angezogen geht zur Arbeit und sieht großartig aus.

Die Wahrheit. Du bist müde. Schleppst dich ins Bad. Blick in den Spiegel. Erst einmal Wasser. Einfach nur kühles Wasser. Zweiter Blick in den Spiegel. Du siehst immer noch müde aus. Zusätzlich hast du ein nasses Gesicht.

Mit den feuchten Fingern fährst Du Dir durchs Haar. Fertig.

Dann erst einmal Kaffee.

Nach dem Kaffee wieder ins Bad. Zähne putzen. Dann vielleicht der Griff in die Fettdose aus Erdölrestprodukt. Kennen wir noch aus der Kindheit. Schmiert schön. Alle Poren zu. Das war es mit der Kosmetik.

Jungs, mal ganz ehrlich: ich habe mich über 40 Jahre auch nicht drum gekümmert. Kosmetik gehörte in meinem Kopf ganz den Frauen. Für echte Männer ist das nichts. Dachte ich.

Dann mit 48 die Kehrtwende. Sollte doch etwas an hochwertigen kosmetischen Produkten dran sein? Ich begann heimlich zu testen (warum eigentlich heimlich? Auch so ein Männerding).

Das Ergebnis ist der Hammer. Wisst Ihr, was einen starken Kerl ausmacht?

Das ist für mich heute einer, der sich nicht so in eine Schublade stecken lässt. Der lässt sich nicht so einfach vorschreiben, was "man" macht und was nicht. Der geht seinen eigenen Weg.

Und ja. Ich stehe dazu. Ich nutze Kosmetische Artikel. Und bedauere Männer, die nicht aus ihrer Rolle fallen können - Euch entgeht etwas. Ganz sicher!

Warum nehmen also Männer keine Kosmetik?

Erst einmal, weil sie in ihrem Kopf haben, das sei unmännlich. Kosmetik ist für Frauen und für Softies, für Pussies - so die weit verbreitete Meinung.

Männer sind weniger interessiert an Pflege. Wasser, Seife, Shampoo, Deo(Roller), Feuchtigkeitscreme, Zahnpasta, vielleicht noch Rasierwasser o.ä.. Punkt. Das war es.

Kein Wort von Hyaloron, Naturkosmetik zur Reduzierung von Fältchen. Die Werbeindustrie will es anders, aber so richtig geändert hat sie am Bild nichts.

Männer sind noch immer Exoten, wenn sie sich für Kosmetik interessieren. Von Frauen aus der Kosmetikbranche höre ich immer wieder mal den Satz: "Das ist für Männer auch was" oder "das können Männer auch". Als sei es etwas Besonderes. Kleines Geheimnis: ist es nicht.

Die 5 wichtigsten Tipps für Männer

Im Netz finden sich viele Tipps. Ein gepflegtes Aussehen ist für immer mehr Männer ein must-have und prominente Männer machen vor, wie es geht. David Beckham zeigt, dass es durchaus männlich sein kann, gepflegt zu sein.

Die folgenden 5 Tipps sind meines Erachtens die wichtigsten. Ganz oben steht bei uns die Pflege. Dekorative Kosmetik gehört für viele Männer immer noch in das Genre der Kriegsbemalung, einige setzen es dezent ein und wenige greifen richtig in den Farbtopf.

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Warum Männer Kosmetik verwenden

Mal ehrlich: der Kosmetikmarkt boomt, insbesondere das Segment für Männer. Der Premiummarkt folgt dabei konjunkturellen Schwankungen. Aber für Standardkosmetik brauche ich auch keinen Blog zu machen. Dafür geht ihr einfach in einen Discounter, kauft irgendein fettiges Zeug mit Restbeständen aus Erdölprodukten und schmiert euch das auf die Haut.

Nicht schön, aber wer hat denn auch behauptet, dass es wirklich gepflegtes Aussehen für 1,69 EUR gibt.

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Kosmetik für den Mann

Kosmetik und Männer. Passt das überhaupt? Ich meine schon. Aber woher kommt es, dass sich viele Männer immer noch davor wehren, Pflegeprodukte anzuwenden?

Die Industrie hat den Mann schon längst entdeckt. Q10, Rasieren, Haarausfall, Falten reduzieren, Abnehmen und so weiter. Mit diesen Themen lässt sich am Mann viel Geld verdienen. Ist denn alles sinnvoll, was uns über den Fernseher in Werbespots anflimmert? Sehen wir auch nur annähernd so aus, wie die gestylten Typen, mit Sixpack, mit perfekt geschnittenen Gesichtszügen in der Werbung?

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Projekt: Abnehmen – der Start

Hier liest du meine ganz persönliche Geschichte. Wichtig ist, dass jeder Mensch anders reagiert und einen anderen Stoffwechsel hat. Trotzdem möchte ich mit dir meine Erfahrungen teilen.

Alles begann im Dezember 2017. Ich hatte es förmlich satt. Durch Fehlernährung und wenig Bewegung hatte ich mir ein beachtliches Übergewicht angefuttert. 97 kg bei einer Größe von 1,76 cm macht einen BMI (Body Mass Index) von 31.3  - also knapp adipös.

Wie sollte ich davon runterkommen? Gab es für mich eine Lösung, den schwer erarbeiteten Pfunde an den Leib zu rücken?

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Die Dr. Jürgen Juchheim Diät

Meine Herren, kennen Sie das? Abnehmen durch Hungern oder spezielle Ernährung. Meist unter dem Motto: wenig und einseitig. Ist das gesund? Fühlt man sich gut dabei?

Ich nicht. Denke mal: jeden Donnerstag, wenn die neuen Ausgaben der Yellow-Press herauskommen, gibt es neue Diäten. Kohl-Diät, Ananas-Diät, Höhlenmenschen-Diät, Low-Carb, Atkins, Schokoladendiät, Apfelessig-Diät, Formula-Diäten, Mittelmeerdiät, Trennkost, Kohlsuppendiät und Fasten. Die Liste ließe sich unendlich fortführen. Doch funktionieren die wirklich?

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